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Aussendung 04.03.2009: Aktuelle PA SPÖ: Gratiskindergarten - Start im September
SPÖ macht's möglich:


Im September startet Gratis-Kindergarten

 


Die Verhandlungen rund um den Gratiskindergarten im Burgenland gehen in die Zielgerade. Landeshauptmann Hans Niessl und Familienlandesrätin Verena Dunst zogen heute eine positive Bilanz über die Verhandlungsrunde mit den Vertretern der Gemeinden und präsentierten den aktuellen Verhandlungsstand. Realisiert werden soll ein echter Gratiskindergarten in den Kernzeiten. Als Startzeitpunkt haben Landeshauptmann Niessl und Familienlandesrätin Dunst, sowie SP-Klubchef Christian Illedits und Gemeindevertreterverbands-Präsident Ernst Schmid schon den September dieses Jahres anvisiert. Dann sollen die Kindergartenbeiträge direkt an die Eltern halbjährlich refundiert werden. Ausbezahlt werden bei 20 bis 30 Wochenstunden im Kindergarten 30 Euro pro Monat, bei 30 bis 40 Stunden 40 Euro und bei über 40 Stunden 45 Euro, bei bis zu elf Monaten pro Kindergartenjahr.

„Wir wollen, dass möglichst viele Kinder den Kindergarten besuchen und es dort eine gute pädagogische Betreuung gibt. Der Gratiskindergarten soll eine Entlastung für Familien sein“, erklärt Landeshauptmann Hans Niessl. „Wir haben österreichweit, gemeinsam mit Wien, die Vorreiterrolle inne“, so der Landeshauptmann weiter. „Wir gehen weiter als andere Bundesländer“, betont Landesrätin Verena Dunst, die auch auf den Familienaspekt dieser geplanten Maßnahme hinweist.

Um die Förderung zu erhalten, muss einmal jährlich ein Antrag beim Familienreferat gestellt werden. Bedingungen dafür sind das Alter des Kindes zwischen 30 Monaten und dem Pflichtschulalter. Außerdem muss der Hauptwohnsitz im Burgenland sein und die Kinderbetreuungseinrichtung dem Burgenländischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz entsprechen. Ausbezahlt wird dann in zwei Teilbeträgen jeweils für September bis Jänner, sowie Februar bis August. Die Förderungssummen sollen dann in Zukunft mit jährlichem Stichtag 01.09. an den Verbraucherpreisindex angepasst werden.

Um das Übertreten von der Kinderkrippe in den Kindergarten aus reinen Kostengründen zu verhindern, sollen Kinder in der Kinderkrippe im Alter von 2½ bis 3 Jahren mit der doppelten Summe, also 90 Euro pro Monat, gefördert werden. Zusätzliche Angebote der Kinderbetreuungseinrichtung, längere Öffnungszeiten über die Kernzeiten hinaus und das Essen im Kindergarten werden nicht zusätzlich gefördert. Finanziert wird der Gratiskindergarten mit 4 Millionen Euro vom Land Burgenland, zusätzlich zum bisherigen Rekordbudget für die Kiinderbetreuung. Der Bund gibt einen finanziellen Zuschuss zum letzten Kindergartenjahr, aber nur für den halben Tag.

(Quelle: SPÖ Burgenland)

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